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Meine Gedichte

Ich wählte nicht groß aus
beim Gang durch Wald und Flur,
ein schlichter Wiesen-Strauß
aus "wilden" Blüten nur,
nicht höchste Kunst wars Ziel,
nur einfach, klar und bunt
und wem die Wahl gefiel,
der tu sie andren kund.
Glauben macht froh!
Haget 03/01 Nr. 533
Schau nicht in deine Tasche - nein!
Ich schob 'nen großen Schein hinein,
fühl ganz einfach dich reich beschenkt,
ein Narr, wer nicht glaubt und anderes
denkt.

Du greifst doch in die Tasche - oh weh!
Nichts gefunden, enttäuscht, wie ich seh.
Der Glaube hätt' dich so fröhlich gemacht,
Wissen hat um Glück dich und Freude
gebracht.


Börsenfieber
Haget 6/00 Nr. 521
Einer der mir zu Diensten war,
weder Dank noch Lohn gewollt,
erhielt von mir zehn Mark in bar
- heimlich in die Börse - ich hätt's so nicht
gesollt!

Ob dabei mir jemand zugesehen,
dann seinen Nutzen daraus gezogen?
Jedenfalls ist ein Diebstahl geschehen
- jetzt leer die Börse - keiner mir mehr
gewogen!

Denn als zur Kripo wir fuhren,
roch diese schnell den Braten:
Es waren meiner Finger Spuren
- direkt an der Börse - haben mein Tun dran
verraten!

Wer sollte jetzt mir wohl glauben,
dass ich absolut nur Gutes im Sinn,
niemals daran dachte zu rauben;
denn in der Börse - war ja nun gar nichts mehr
drin!

Zu spät zog ich daraus die Lehre,
Gefahren birgt heimliches Tun,
futsch ging mir schuldlos die Ehre
- und anderer Börse - lasse unberührt ich nun
ruhn!

Die Arbeit
Haget 2/00 Nr. 499
Geh schwer heut an die Arbeit ran
und kann sie gar nicht leiden,
was ich nur schwer verbergen kann
wird viel nicht mit uns beiden.

Dabei hätt' ich sie gern vollbracht,
möcht das Ergebnis sehen.
doch wird nichts von selbst gemacht
hilft hoffen nicht noch flehen.

Sie wäre wohl auch längst getan,
mit Spaß an ihr und Singen;
geht freudig man an sie heran,
wird meist sie schnell gelingen.

Ich schiebe sie wohl erst mal auf,
dass andrer sie gar tue? -
die Peinlichkeit nehm ich in Kauf
man gönn mir diese Ruhe!

Es unternehmen ganz Schlaue
- um etwas von der Gegend zu sehn -
oft Busreisen ins Blaue - wohin man auch kommt ist es
schön!

Doch zwangsläufig irgendwann
- macht man solcher Reisen viele -
kommt man an längst bekannten Orten an - lauter beliebte
Ziele!

Das alte Rathaus steht immer noch,
man weiß längst, wer es erbaut,
es lohnen Museums Besuche - doch man hat's schon vielfach
geschaut!

Ich hatte nun kräftig nachgedacht,
und erkannte, es hat solch' Omnisbus,
mit dem man gerne Fahrten macht, nur sehr begrenzten
Radius!

Und meine Lehre aus diesem Wissen,
ich wählt' einen Start an entfernterem Ort,
hab' per Zug dorthin fahren müssen, dafür geht's mit Bus
viel weiter fort!

Und wirklich auf vielerlei Nebenwegen,
die Gegend wurd' schöner , ganz wunderbar
und wie sie dort ihre Vorgärten pflegen
- bis ich das Ziel - meinen Heimatort sah!

Haget 5/00 Nr.517
Verurteilt
Haget 10/00 Nr. 527

Wir glauben gern, was selbst wir
sehen,
beschwören dann, dass es so war,
sehn eingesperrt den Bösen stehen,
er möcht wohl raus - ist doch ganz
klar.

Doch steht der Mann nur fasziniert
und schaut im Zoo den Bären zu;
was bei der Fütterung passiert
nicht bös - nur Mensch wie ich und
du!

Drum folge nie dem ersten Schein,
vielleicht ist er nicht wirklich Licht!
Die Wahrheit kann ganz anders sein:
Erst richtig prüfen - dann Gericht!

Dein Idol
Haget 797 Nr.339

Find'st jemanden du nett und schön,
- verehrst - bewunderst - liebst ihn gar
- musst trotzdem du die Mängel sehn,
sonst ist dein Traumbild Lug - nicht wahr!

Musst Fehler ganz klar Fehler nennen,
falsch' Feuer löschen, eh sie brennen,
gelingts dir, ehrlich so zu sein,
darfst alles gerne du verzeihn!
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